Einen Blu Ray Player braucht man, um eine sogenannte Blu Ray Disc, kurz BD, abzuspielen. Die BD gilt als Nachfolger der DVD und ist natürlich in vielen Punkten moderner und besser als ihr Vorgänger. Auf BD gespeicherte Filme sind in einer höheren Auflösung verfügbar, was das „Seh-Erlebnis“ enorm steigert. Sie wirken besonders auf entsprechenden Bildschirmen gut und vermitteln auch daheim ein Stück weit das Gefühl von Kino. Die BD-Player sind in den meisten Fällen DVD-kompatibel, was bedeutet, dass man mit diesem Gerät auch die eventuell vorhandene alte DVD-Sammlung nach wie vor anschauen und genießen kann. Die Blu Ray Technik konkurrierte eine Weile lang mit der HD-Technik, konnte sich aber gegen die HD-DVD-Technik durchsetzen. Das führte dazu, dass man diese samt der dazugehörigen Geräte im März 2008 ad Acta legte.

Namensherkunft

Der Name Blu Ray bedeutet übersetzt in etwa blauer Strahl. Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf den violetten Lichtstrahl des Lasers, der bei Blu Ray zum Einsatz kommt. Wer sich jetzt fragt, ob man „blu“ nicht mit einem „e“ am Ende schreiben müsse, hat natürlich recht, doch es gibt einen Grund, warum man hier einen offensichtlichen orthographischen Fehler macht: Man wollte mit dieser absichtlichen Abweichung die Registrierung des Namens als Marke erleichtern.

Die Geschichte des Blu Ray

Die genauen Spezifikationen für die BD wurden am 19.2. 2002 von den neun zur Blu-Ray-Group gehörenden Firmen LG, Philips, Panasonic, Pioneer, Thomson, Sony, Hitachi, Samsung und Sharp vorgenommen und festgelegt. Zu dieser Gruppe stießen Anfang 2004 noch Hewlett-Packard und Dell sowie 2005 Acer und Apple hinzu, wobei Hewlett-Packard sich 2005 wieder verabschiedete.